Trauerfeier

AM ENDE BIN ICH NOCH IMMER BEI DIR. (Psalm 139,18)


Unterstützung erhalten
Während einer schweren Zeit oder in einem Sterbeprozess, kann es helfen, sich gut von Menschen begleitet zu wissen. Es braucht Zeit, um Wandel und Tod zu begreifen. Es ist kein regelmäßiger Kirchgang nötig, um Kontakt zu uns aufzunehmen. Bei unserem Pastorenteam finden sie seelsorgerliche Unterstützung. Rat finden Sie aber auch bei Mitgliedern unserer Gemeinde. Holen Sie sich, was Ihnen guttut! Wir sind für Sie da.

Segen empfangen
Bevor die verstorbene Person das vertraute Zuhause oder das Krankenhaus verlässt, kann es gut sein, zur Ruhe zu kommen. Nehmen Sie sich Zeit. Sie können unser Pastorenteam bitten, die verstorbene Person auszusegnen und gemeinsam mit ihnen zu beten. 

Abschied nehmen
Zum Tod gehört es, in Würde Abschied zu nehmen. Eine Trauerfeier bietet einen angemessenen Raum für Dank und Gedenken. So verschieden die Menschen leben, so unterschiedlich sind auch die Möglichkeiten diesen letzten Weg gemeinsam zu gehen. Erprobte Orte und Liturgien können eine Hilfe sein, wo eigene Worte fehlen. Es kann aber auch ein Anlass sein, neue Formen, Symbole und Lieder zu finden. Die Trauerfeier kann auch in unserer Auferstehungskirche oder an anderen geschützten Orten stattfinden. Sie bietet Raum für 391 Sitzplätze und gibt unter derzeitigen Bedingungen rund 210 Menschen Platz. Unsere Räume bieten viele Möglichkeiten zur Gestaltung und zur Zusammenkunft. Wir beraten Sie gern.

Zur Planung der Trauerfeier führen Sie mit uns ein Trauergespräch. Dies können Sie auch im Beisein weiterer Angehöriger, einer guten Freundin oder eines vertrauten Nachbarn tun. Diese bringen oft ihre eigenen Sichtweisen ein.

Wenn Sie aus unterschiedlichen Gründen nicht an einer Trauerfeier vor Ort teilnehmen können, finden Sie hier eine Handreichung für Trauerrituale zuhause.

In Gottes Hand geben
Auch dann, wenn Sie als Angehörige kein Mitglied unserer Kirche sind, oder die verstorbene Person selbst nicht Mitglied unserer Kirche war, kann ein Gottesdienst als Ausdruck der Seelsorge und Anteilnahme stattfinden. Führen Sie gerne ein Gespräch mit unserem Pastorenteam. Entscheidend ist nach den Grundlinien der Nordkirche die Zuwendung zur Liebe Gottes, von der uns keine Macht trennen kann (Röm 8,38-39).

Gemeinschaft erfahren
Gott weiß: „Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist“ (1. Mose 2,18). Darum hat er uns zur Gemeinschaft berufen. Nähe ist ein Weg, um diese Liebe zu zeigen und Liebe zu erleben. Daher eröffnen wir als Gemeinde immer wieder neue Räume der Begegnung, die diese Annäherung und die Begegnung mit der Liebe Gottes möglich machen – im Hören und Singen, im Gebet und Gedenken und im guten Gespräch. Wie Essen und Musik ist diese Liebe: Lebensnotwendig und ein Grund zur Freude, die von einem neuen Leben singt.

Sie sind nicht allein! Unser Glaube hält daran fest, dass Gottes Zuwendung zu einem geliebten Menschen, auch über den Tod hinausgeht. Darin besteht die Kraft der Liebe, wenn sich von dieser Erfahrung getragene Menschen einander zuwenden. Wir setzen uns dafür ein, diese Gemeinschaft auch in neuen Formen des Erinnerns und Gedenkens zu pflegen.


Empfohlen sei auch der Ratgeber der Nordkriche zu Sterben, Tod, Trauer und Trost.

Hier finden Sie auch nähere Informationen zu Themen der christlichen Patientenvorsorge